
Der 10. Jahrestag des Verbotes von Antipersonenminen – die sog. Ottawa-Konvention – und die Verleihung des Friedensnobelpreises an die von medico international gemeinsam mit anderen Organisationen ins Leben gerufene und 1997 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Internationale Kampagne zum Verbot von Landminen waren im November vergangenen Jahres Gegenstand kritischer Reflexion der erreichten Ziele und für das Ausloten künftiger Friedenspolitik.
Auf einem Workshop von medico international und dem Auswärtigen Amt kamen so unterschiedliche Diskutanten zu Wort wie z.B. Gernot Erler, Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Bobby Muller, Vietnamveteran und Mitbegründer der Kampagne, der Kambodschaner Tun Channareth, Überlebender einer Landminenexplosion und einer der Nobelpreisträger.
Die Beiträge der Konferenz können als Dokumentation von der medico-Website heruntergeladen werden.
Ein weiterer Höhepunkt des Jubiläumsjahres war die Übergabe von 1.020.174 Unterschriften zum Verbot von Minen und minenähnlicher Waffen wie Streumunition an die Bundesregierung. Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat die Unterschriften in Anwesenheit von prominenten Unterstützern wie Ulrike Folkerts und Vertretern der Kampagne entgegengenommen.
