Navid Kermani sprach mit Flüchtlingen in Ceuta/Marokko, medico berichtet über Unerschrockene in Sierra Leone, sah Romeo & Julia in Kabul und besuchte ein arabisches Frauenhaus in Israel. Dazu: Guatemala & Indien: Partner und Hilfe nach Naturgewalten
Editorial von Katja Maurer
Über Selbstmordattentate, lebensbedrohende Schutzwälle und den Aufbau einer sozialen Infrastruktur – Der Rundschreiben-Kommentar von Thomas Gebauer
Was Europa wert ist, zeigt sich da, wo es aufhört: in Marokko. Von Navid Kermani
John Caulker über das Leben im Nichts
Erfolgreich auch ohne Hand und Fuß. Der mutige Kampf der Amputees and War Wounded Association um Anerkennung und Entschädigung. Von Frauke Banse.
Ein Container voller Scheinwerfer und ein Schminktisch sollen nach Kabul verschifft werden. Um unabhängige Kulturinitiativen zu stärken, unterstützt medico das junge afghanische Theaterensemble Exile
In der arabischen Gesellschaft Israels wächst das Bewusstsein über die Rechte und Rolle der Frauen. Das haben in erster Linie die Frauenorganisationen durchgesetzt.. Die medico-Partnerinnen „Women against Violence“ gehören zu ihnen. Katja Maurer hat sie im September dieses Jahres besucht
Nach dem Tsunami begann in den zerstörten Küstendörfern im indischen Tamil Nadu ein hektischer Wiederaufbau: Nahrungsmittel wurden verteilt, Häuser gebaut, neue Fischerboote bereitgestellt. Wie die gut gemeinte Hilfe
Erneut haben Wirbelstürme in Mittelamerika viele Menschenleben gefordert und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Vielfach, so schreibt Walter Schütz aus Managua, fehlt der politische Wille, die bedrohte Bevölkerung zu schützen
Die Mine, die Würde und der Schutz vor dem Angriff auf ein Krankenhaus. Ralf Syring arbeitete als Arzt im salvadorianischen Bürgerkrieg. Die klandestinen Kliniken, in denen er tätig war, wurden vor Übergriffen von einem Minengürtel geschützt. Jahre später baute er in Angola mit medico ein Rehabilitationsprojekt für Minenopfer auf
Langfristige Strategien Stiftung medico Zum ersten Mal seit der Gründung der Stiftung medico international tagten Mitte November Vorstand und Kuratorium der neuen Förderinstitution.
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